Mit 18, im Jahr 1993. Keine Gedanken über gesunde Ernährung oder Bewegung. Einfach Rotwein mit Cola in irgendwelchen Rock Clubs. Vage Erinnerung: einmal bei einem 2tägigen Ausflug mit den Freundinnen mitten in der Nacht ein Kilo Brot gekauft.
BinSüßOhneZucker
Monday, October 28, 2024
Monday, October 21, 2024
Leben wie die Steinzeitmenschen heute
Von einem Fachmann habe ich mal gehört, Tiernahrung soll von Qualität oft besser sein, als viele "Lebensmittel", die wir Menschen für uns selber in den Geschäften kaufen. Bei Nutztieren soll es strenger kontrolliert werden, ob ein Nahrungsmittel den Tieren gut tut, weil man ja möglichst gesunde Tiere züchten möchte, um mit ihnen möglichst viel Geld verdienen zu können.
Artgerechte Haltung ist ein großes Thema bei Tieren, jeder, der ein Herz hat, wünscht und fordert es für Hühner, Kühe, Schweine und natürlich auch für unsere besten Freunde Hund und Katze.
Irgendwie machen wir uns seltener Gedanken darüber, ob wir selber artgerecht leben. Wir werden in eine Gesellschaft geboren und akzeptieren die Spielregeln.
Nicht nur das schlechte Essen, das ständige Sitzen, wenig Bewegung und zu wenig Schlaf machen uns kaputt. Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, dass unsere Füße den ganzen Tag in engen Schuhen gezwungen sind oder das wir die Sonne zu wenig zu Gesicht bekommen, das ständige Hetzen von Termin zu Termin - diese Sachen summieren sich zu einer riesigen negativen Wolke über unser Kopf.
Wir denken, unsere Ahnen hätten es viel schwieriger gehabt, als der heutige Mensch, also müssten wir es auch schaffen können. Das stimmt aber nicht unbedingt in aller Hinsicht.
Menschen, die heute noch ähnlich wie unsere Vorfahren vor Tausenden Jahren leben, sollen laut Forscher gar nicht so viel Zeit für Jagen und Sammeln benötigen, als der moderne Mensch es denken würde.
Die Urmenschen sollen ungefähr 4 Stunden pro Tag mit dieser Tätigkeit verbracht haben. Diese Art von Arbeit bedeutete stundenlang unterwegs zu sein, gehen, laufen, klettern. Den Rest des Tages diente für kleinere Arbeiten wie kochen oder z.B. Korb flechten, aber auch für Gespräche, Geschichten erzählen und Spiele. Das weiß man, weil es noch heute einige Völker gibt, die ähnlich leben.
Wie könnten wir heute ähnlich leben? Eine Arbeit haben, wo man sich bewegen kann und nicht 8 Stunden lang vor dem Computer sitzen muss, jeden Tag viel Zeit mit unseren Liebsten verbringen und auch noch Zeit dafür haben, echte Lebensmittel zu besorgen und selber zu kochen... Schwierige Frage... Ich melde mich, wenn ich die Lösung gefunden habe... 😀
(Anmerkung: das Titelbild habe ich mit ChatGPT gemacht. Ich habe eindeutig zu wenig Hinweise gegeben, aber ich glaube, das Bild ist eben deshalb einfach genial geworden...)
Quellen:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73662/Ureinwohner-Boliviens-haben-die-gesuendesten-Herzen
https://www.derstandard.de/story/2000143395570/vorreiter-des-minimalismus-was-wir-von-steinzeitmenschen-lernen-koennen
Thursday, October 17, 2024
Insulinresistenz? - Super! (?!)
Wer Insulinresistenz hat, hat auch hohe Chancen, früher oder später Diabetes 2 zu entwickeln.
Wer Diabetes hat, kann befürchten, dass er ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenprobleme und Leberschäden hat. Augen und Füße können betroffen werden aber auch Krebserkrankungen sollen bei Menschen mit Zuckerkrankheit häufiger vorkommen, als bei anderen Teilen der Bevölkerung.
Das klingt ja alles schrecklich, oder?!
Warum denke ich dann, dass ich mich glücklich schätzen muss, weil ich die Diagnose bekommen habe? Denn die Diagnose bedeutet nicht nur, dass mein Körper Probleme mit Insulin und Zucker hat. Es bedeutet auch, dass es mir bewusst ist, dass mein Körper Probleme mit Insulin und Zucker hat.
Dieses Wissen motivierte mich dazu, meine Ernährung umzustellen, mich regelmäßig zu bewegen und mir Gedanken darüber zu machen, was mir wichtig im Leben ist. Wo ich Stress in Kauf nehme und wo ich nein sage. Dieses Wissen bringt mich dazu, auf mich zu achten.
Und damit sind mein Körper und Seele in einem besseren Zustand, als vor der Diagnose.
Deshalb habe ich nach der Diagnose tatsächlich ein niedrigeres Risiko für die Folgeerscheinungen, als vor der Diagnose.
Oder als viele andere, die diese Diagnose (noch) nicht erhalten haben und deshalb sich weiterhin falsch ernähren und zu wenig bewegen.
Nicht die Diagnose ist schlimm, sondern wenn man so lebt, dass er damit seinem Körper, oft unwissend schadet.
Ich habe Glück, dass es heutzutage dank des Glukoseintoleranztest messbar ist, wie ein Körper auf Zucker reagiert. Mithilfe eines Blutzuckersensors sieht man schwarz auf weiß, welches Lebensmittel man tolerieren kann und welche eben nicht.
Ich weiß, was ich essen soll und was ich nicht essen darf. Ich weiß, dass ich Bewegung brauche. Mir ist bewusst, dass genug Schlaf und Spaß kein Luxus, sondern genauso wichtig für meine Gesundheit sind.
Es ist super, dass ich mit der Diagnose Klarheit bekommen habe und weiß, was mir guttut, was ich brauche. So habe ich eine Chance darauf, möglichst lange gesund leben zu können.
Tuesday, October 15, 2024
Diagnose als Chance
Zum Glück hatte ich Symptome. Schon lange Zeit.
Starker Hungergefühl 2-3 Stunden nach den Mahlzeiten.
Zitternde Hände,
Schweißausbruch,
starker Verlangen nach Essen.
Das alles war schon lange Teil meines Lebens. So lange, dass ich dachte, sie wären Teile meiner Persönlichkeit.
Deshalb habe ich sie nicht als Zeichen von einem ungesunden Zustand wahrgenommen.
Zum Glück ging es irgendwann schlimmer, was mich zum Arzt brachte.
So habe ich heute die Diagnose bekommen. Deshalb wusste ich, dass ich bestimmte Dinge ändern musste. Um keine Symptome zu haben. Und schlimmere Zustände, echte Krankheiten vorzubeugen.
Dank der Diagnose habe ich die Chance dazu.
Wenn ich mich konform ernähre und regelmäßig bewege, wenn ich lerne, mit Stress umzugehen und meine Balance zu finden, kann ich ein gesunderes Leben führen, als vor der Diagnose.
Mit 18
Mit 18, im Jahr 1993. Keine Gedanken über gesunde Ernährung oder Bewegung. Einfach Rotwein mit Cola in irgendwelchen Rock Clubs. Vage Erinne...
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Von einem Fachmann habe ich mal gehört, Tiernahrung soll von Qualität oft besser sein, als viele "Lebensmittel", die wir Menschen ...



